Brawa

H0 DAL 65.10 DR, IV, AC ex

H0 DAL 65.10 DR, IV, AC ex

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Art.Nr.: 3-40095
GTIN/EAN: 4012278400952
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Brawa 40095 H0 DAL 65.10 DR, IV, AC ex

Modelldetails

  • 65 1073-9 im Zustand ab 1975: Giesl-Ejektor; Nassdampfregler; neue Kesselspeiseleitungen
  • Beleuchtung mit wartungsfreien LED
  • Lichtwechsel weiß/rot
  • Antrieb im Kessel für freien Führerhausdurchblick
  • Für Sound vorbereitet bzw. eingebaut
  • Triebwerksbeleuchtung (Version Digital EXTRA)
  • Feuerflackern (Version Digital EXTRA)
  • Führerstandbeleuchtung (Version Digital EXTRA)
  • Neu konstruierte Kinematik des Nachlaufdrehgestells
  • Überarbeitete Steuerungsteile
  • Fein überarbeitete Radnaben
  • Neue Rauchkammertür mit filigranen Vorreibern
  • Windleitbleche mit korrekter Eckausrundung
  • Überarbeiteter Mischvorwärmer
  • Kohlenbunker ohne Tritteinpolterungen
  • Modernisiertes Fahrwerk
  • Kohlekasten mit und ohne Werkzeugkästen
  • Erweiterte Führerstandsdetails am Kohlekasten durch neue Motorposition

Funktionsübersicht

 
Lichtwechsel
Feuerflackern 
Führerstandbeleuchtung1)
Triebwerksbeleuchtung 
DigitalschnittstellePluX22PluX22PluX22
Decoder 
Sound 

1) Funktion steht nur im Digitalbetrieb zur Verfügung

Informationen zum Vorbild

Die Deutsche Reichsbahn in der DDR plante ab 1951 ihren überalterten Lokpark langfristig zu erneuern. Deshalb wurde 1952 ein Bauprogramm aufgestellt, das sieben verschiedene neue Dampfloktypen enthielt. Vier Typen des Programms wurden tatsächlich realisiert. In der Leistungsklasse der ehemals preußischen P 8 und T 18 entstand die Tenderlok der Baureihe 65.10. Ihre Konstruktion basierte auf den beiden Versuchsloks der Baureihe 25. Da diese wiederum auf einem Entwurf der Firma Borsig aufbauten, erhielten die ersten beiden Lokomotiven noch Borsig-Fabriknummern. Parallel zu den Versuchsfahrten der beiden Prototypen lief bereits der Serienbau bei Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg an. Diese Situation erschwerte das Ausmerzen von konstruktionsbedingten "Kinderkrankheiten" erheblich, welche erst im Betrieb nach und nach behoben werden konnten. Bis 1957 wurden insgesamt 88 Lokomotiven gebaut und an die Reichsbahn geliefert. Sie fuhren besonders häufig im Berufsverkehr mit kurzen Haltestellenabständen, da sie hier mit ihrer guten Beschleunigung überzeugten. Die maximale Höchstgeschwindigkeit betrug 90 km/h, das Dienstgewicht 113 t. Alle Lokomotiven waren anfänglich mit einem Heißdampfregler ausgerüstet, diese wurden ab Mitte 1964 nach und nach gegen Naßdampfregler getauscht. Ab 1966 wurden zudem die eckigen Mischvorwärmer auf die allgemein bekannte DR-Bauart umgebaut und die Saugzuganlagen auf Giesel-Ejektor mit dem markanten Flachkamin verbessert. Bis 1975 gab es kaum Änderungen im Bestand. In den Jahren 1976 bis 1979 wurde die Baureihe jedoch weitgehend ausgemustert. Überlebt haben nur die drei zu Heizzwecken genutzten Lokomotiven 65 1008, 1049 und 1057, wovon die 65 1057 z. Z. eine betriebsfähige Aufarbeitung erhält.


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